Kapitel II: Nostalutions Nostalution

Aktualisiert: 30. Dez. 2021

Ich möchte mit diesem Blog nicht nur Werbung für unsere Marke und Produkte machen. Unsere Geschichte soll erzählt werden und zu jeder Geschichte gehören Höhen und Tiefen. Transparenz und Ehrlichkeit sind mir sehr wichtig, vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen und zeigt, dass nichts perfekt ist - und das muss es auch gar nicht sein, denn die Lernbereitschaft ist entscheidend.


Im ersten Blogeintrag habe ich meine jahrelange Vorbereitung zur Gründung erwähnt. Eine gut durchdachte Planung für die Gründung zu haben ist sicherlich essenziell für den roten Faden und zur Orientierung der Marke. Allerdings bleibt eine Planung eine Planung. Sie spielt sich größtenteils im Kopf und innerhalb der Komfortzone ab. Im Alltag muss eine Planung flexibel sein und sich verschiedensten Situationen anpassen können. Ich würde mich als relativ perfektionistische Person beschreiben, welche im Vorfeld versucht alles hundertprozentig durchzuorganisieren. Eine Eigenschaft, welche sowohl Vorteile als auch Nachteile hat. Durch Nostalution habe ich gelernt, dass es nicht darum geht alles perfekt zu machen. Es geht um den Willen sein Bestes zu geben und sich weiterzuentwickeln. Fehlentscheidungen und ungeplante Situationen gehören dazu und helfen einem zu wachsen.


Manchmal ist es schwer im Alltag seinen roten Faden zu behalten und sich treu zu bleiben. Es ist schwer Kritik richtig einzuordnen, welche Kritik nutzt man zur Verbesserung und welche nicht. Was hilft einem weiter oder führt zu Verunsicherung und dem Verlust des eigenen Weges. Genauso ist es bei dem Thema Marketing. Wann passt man sich zu sehr an und wird einfach nur noch eine Marke von vielen. Angst spielt eine große Rolle, die Angst etwas "falsch" zu machen und auf Ablehnung zu stoßen.


Die letzten 1,5 Jahre seit der Gründung waren ein Weg. Ein durchwachsener Weg mit vielen Kurven, er war nie geradlinig wie in der Planung. Zu lernen mit Fehlentscheidungen zurecht zu kommen, Kritik richtig einzuordnen und sich selbst treu zu bleiben hätte ich wohl kaum ohne diesen kurvigen Weg lernen können.



Diese ganze Entwicklung spiegelt sich auch im Rebranding, den neuen Designs, dem veränderten Online-Shop und dem neuen Stil im Feed auf Instagram wieder. Nostalution ist eine junge Firma in der Entwicklung. Anfangs fiel es mir schwer Veränderungen zuzulassen, nun frage ich mich warum ich Angst vor einer Entwicklung hatte. Ich denke es liegt daran, dass man sich Ratschläge einholt und oft eher diesen folgt als seinem eigenen Bauchgefühl. Man hat Sorge etwas anders zu machen, weil man sich denkt wenn es die anderen auch nicht machen wird es wohl besser sein es nicht zu machen. Nun habe ich mich jedoch entschlossen ein wenig frischen Wind in die ganzen Gründungspatentrezepte und Marketing-Strategien zu bringen und einfach mal ungeachtet dessen was im "Lehrbuch" steht, meinen eigenen Weg zu gehen.




Natürlich ist es notwenig sich Ratschläge einzuholen und lernbereit zu sein, denn nur so kann man wachsen. Aber die leckersten Gerichte entstehen selten durch das reine nachkochen der Rezepte aus dem Kochbuch, sondern aus ein bisschen Spontanität und "freestyle" und so ist es denke ich mit Ratschlägen auch.


Die größte Inspiration sind für mich Reisen. Im Alltag schöpfe ich aus diesen Erinnerungen Kraft. Daraus ist Nostalution geboren. Der Versuch Erinnerungen festzuhalten. Die Reiselust während dieser schwierigen Zeit ein wenig zu lindern und die Orte zu uns zu holen. In diesem Jahr habe ich sehr viel Inspiration gefunden, oftmals unerwartet, und ich kann es kaum erwarten diese mit euch zu teilen.